Gemeinschaftszentrum im «Dorfchärn»
Ich schliesse mich dem Vorschlag eines Gemeinschaftszentrums mit Kursräumen an. Nicht allein jedoch für die Stiftung Weiterbildung, sondern auch für weiterer Anbieter, die mangels eigener, passender Räumlichkeiten ihre Angebote nur schwer umsetzen können.
Auch wäre eine Nutzung des Anbaus, der ehemaligen Brokenstube, als Event- und Partyraum attraktiv:
Einerseits unkompliziert und vor allem zu einem bezahlbaren (!) Preis für alle ErlenbacherInnen mietbar, um Geburtstage, Familienfeste etc. zu feiern. (Auch hier in Erlenbach hat nicht jede Familie ein entsprechend grosses Portemonnaie, um mal für einen runden Geburtstag das Erlengut oder Turmgut anzumieten.)
Andererseits um vielleicht das ein oder andere, kleine Eventspektakel - beispielsweise des Kulturvereins - zu realisieren. Nicht für alles und jeden Event ist der Saal des Erlibacherhofs geeignet.
Es braucht einen möglichst zentral gelegenen Ort, an dem Erlibacherinnen und Erlibacher jeden Alters und jeder Gesellschaftsschicht, mittels verschiedenster Angebote angesprochen werden und zusammen kommen können. Dies im besten Fall, ohne bereits bestehende Erlenbacher Institutionen oder Organisationen zu konkurrenzieren, sondern vielmehr um diese zu ergänzen.
Meiner Meinung nach währe einen Thrift Shop gar nicht so schlecht. Der Platz wäre nicht zu klein aber auch nicht zu gross und es sieht ideal aus für so eine solche Veranstaltung.
Meine Idee ist, eine Freizeitwerkstatt einzurichten.
Beispielsweise mit einer Metall, Holz und einer Töpferwerkstatt (oder Nähwerkstatt etc.)
Man zahlt dann einfach die Materialkosten oder einen kleinen Fixbetrag und kann an gewissen Tagen der Woche vorbeikommen.
Zusätzlich könnten die Räumlichkeiten für Kurse vermietet werden am Wochenende oder so.
Brauerei und Kleingastro / Brocki
Was fehlt in unserem Dorf ist ein Ort an den sich junge Leute gemeinsam auf ein Bier am späteren Abend treffen können. Vorallem am Wochenende, ein Ort der bis 02.00 Uhr offen hat. Eine Bar wäre die optimale Lösung für dieses Problem.
Die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr sowie das grosse Raumangebot des Dienerhaus eignet sich zur Einrichtung von Begegnung- und Sitzungsräumen mit einer modernen tech. Infrastruktur.
die Räume könnten kostenlos (für non Profit Organisationen und heimische Vereine oder gegen Entgelt an externe Nutzer) zur Verfügung gestellt werden.
benefit: die Wertschöpfung bleibt im Dorf (Gastronomie, Gewerbe, etc.)
Gemeinschaftszentrum mit Café Bistro, kleiner Werkstatt (z.B. Nähen, Töpfern, usw.) und Ortmuseum Erlenbach im Ökonomietrakt
Coworking Spaces im Haupthaus
Brockenhaus im Keller
Urban Gardening im ehemaligen Nutz- und Ziergarten Diener (wo jetzt eine Art Baumschule ist)
Das Café Bistro und der Urban Garden könnten auch für Anlässe (öffentliche oder private) reserviert werden.
Also ein Ort, wo Erlibacher zusammenkommen können. 🎈🎉🥂🍻🍸
Pop up Lokal für wechselnde temporäre Nutzungen.
Z.B. Tapasbar, Ausstellung, Tauschbörse, Seminare, Lesung etc.
Eine gemeinnützige Garage zur Velo-Selbstreparatur. Eine breite Auswahl an Werkzeugen und Ersatzteilen stehen zur Verfügung. Laien-Mechaniker*innen sind Velo-Fans und helfen bei der gemeinsamen Suche nach Lösungen.
Lernstube für den Bezirk Meilen einrichten. Siehe Angebote in anderen Bezirken in folgendem Link:
https://lernstuben.ch/lernstuben-ueberblick
Schreibwerkstatt von Freiwilligen angeleitet, für Aufgaben- Formular- Bewerbungs- Steuererklärungs- Hilfe etc.
Das Dienerhaus ist ein Wrack, der Denkmalschutz hinderlich, auch mit viel Geld kann kein grosser Mehrwert für die Bevölkerung erreicht werden. Darum, das Haus aus dem Denkmalschutz entlassen, abreissen. Das Land und Teile der ehemaligen Gärtnerei* einer Genossenschaft oder Investor im Baurecht mit Bedingungen überlassen. Beispielweise: Parterre Räume die von der Gemeinde gemietet werden können, eine Anzahl Wohnungen im zahlbaren Preissegment!
*das Projekt Sigstpark überprüfen, beerdigen!
Dieser ideale, zentrumsnahe Standort eigent sich hervorragend für Wohnraum für Familien.
Hier der Versuch einer Begründung: Der Abriss der unter Schutz stehenden Baute ist im überwiegenden öffentlichen Interesse gerechtfertigt, da dadurch dringend benötigter, qualitativ hochwertiger Wohnraum für Familien geschaffen werden kann. Die bestehende Struktur lässt keine sinnvolle Nachverdichtung zu, während ein Neubau ein Vielfaches an Wohnfläche ermöglicht. Angesichts der Wohnungsnot und des demografischen Bedarfs überwiegt das öffentliche Interesse am Wohnraumausbau den Erhalt des Objekts.
Alternativ sollte man die Liegenschaft verkaufen, da für die heutige Liegenschaft in keiner Art und Weise eine öffentliche Aufgabe begründet werden kann.
Da die Post in Erlenbach in der nahen Zukunft schliessen wird, denke ich, wäre es eine Bereicherung für Erlenbach, wenn im Dienerhaus ein Ladenlokal, Cafe oder wieder das Brockenhaus zusammen mit der Post (wie in einigen Gemeinden -> Integration in Volg) betrieben werden kann.
Im Oekonomietrakt ein Café, in dem auch getanzt werden kann. zB am Nachmittag Senioren, abends Tango oder auch mal Disco
In den vergangenen Monaten hat sich die Bevölkerung von Erlenbach intensiv mit der Zukunft des Dienerhauses beschäftigt. Mit grossem Engagement, vielen Ideen und beeindruckendem Gemeinschaftsgeist ist ein konkreter Vorschlag entstanden: Das Dienerhaus soll als lebendiger Ort für Begegnung, Kreativität, Lernen und Zusammenhalt künftig als Gemeinschaftszentrum genutzt werden.